22.09.2026

Phantastische Apfelernte auf der Streuobstwiese im Burgenland

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„Die Ernte 2026 ist ein eindrucksvoller Beleg für die Kraft und Resilienz unserer Streuobstwiesen“, sagen Birgit Braunrath und Georg Hurka aus Deutsch Kaltenbrunn im Südburgenland. Seit Wochen ernten und verarbeiten die beiden saftige Äpfel, Birnen mit harmonischem Säurespiel, würzige Zwetschken und Uhudlertrauben mit facettenreichem Aroma. Die frischen Bio-Säfte von HURKAS verheißen allerhöchsten Genuss. Erstverkostung: 24. September in Mödling.

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„Die Ernte 2026 ist ein eindrucksvoller Beleg für die Kraft und Resilienz unserer Streuobstwiesen“, sagen Birgit Braunrath und Georg Hurka aus Deutsch Kaltenbrunn im Südburgenland. Seit Wochen ernten und verarbeiten die beiden saftige Äpfel, Birnen mit harmonischem Säurespiel, würzige Zwetschken und Uhudlertrauben mit facettenreichem Aroma. Die frischen Bio-Säfte von HURKAS verheißen allerhöchsten Genuss. Erstverkostung: 24. September in Mödling.

DER ÜBERRASCHUNGSJAHRGANG 2026
Der Sommer 2026 war nicht vorhersehbar. Die Rekordernte, die folgte, noch weniger. „Nach dem großen Schnee vom Februar hatten wir hier keine nennenswerten Niederschläge bis Anfang September“, erzählen Birgit Braunrath und Georg Hurka.

Die Bäume von HURKAS wunderbarer Streuobstwiese mit 60 verschiedenen Apfelsorten trugen im Frühjahr deutlich mehr Fruchtansätze als sonst. „Doch der Druck, den die Rekordtemperaturen, zu warme Nächte und die Trockenheit auf unsere Bäume ausübten, war massiv. Umso überraschender ist es, dass die Bäume die reiche Ernte nicht vor dem Reifezeitpunkt abwarfen, sondern uns mit perfekt gereiften Früchten versorgten“, strahlt Birgit Braunrath. Auch wenn die Ernte nicht einfach ist: „Wir ernten heuer nicht Baum für Baum, sondern Apfel für Apfel“, erzählt Georg Hurka, „der Reifezeitpunkt ist völlig unterschiedlich, je nachdem, ob die Früchte süd- oder nordseitig, außen oder innen im Baum hängen.“ Doch der Aufwand lohnt sich. Die Säfte, die bereits in Flaschen sind, überzeugen mit Geschmack und Tiefgang: „Maschanzker“, „Perlrenette“ oder „Bohnapfel“, reinsortig gepresst; „Alte Apfelsorten mit Birne“ oder „Uhudlertraubensaft“ sind nur einige der 2026er-Säfte, auf die man sich freuen darf.

KLIMAWANDELRESISTENTE BÄUME
Braunrath und Hurka denken bereits weiter. Im Jänner 2026 wurden auf HURKAS wunderbarer Streuobstwiese zwei Teiche gegraben, in denen das Regenwasser gesammelt wird. Ein solarbetriebener Wasserkreislauf soll der Trockenheit vorbeugen. Ein weiteres Projekt, das die Zukunft der Apfelbäume auf den Wiesen sichert, ist die Aufzucht tiefwurzelnder Apfelbäume aus eigenen Samen. Dafür wurde eine neue Wiese zugekauft. Die ersten Versuchsjahrgänge verliefen äußerst erfolgreich und die zugekaufte Fläche wird bereits vorbereitet. Ab der kommenden Saison soll so eine neue, klimawandelresistente Streuobstwiese entstehen.

VERKOSTUNG & VERKAUF
Die Erstpräsentation findet am Donnerstag, 24. September 2026, in Mödling statt. Bei Schmuckkultur Renate Weiß bieten Braunrath und Hurka ihre Bio-Säfte, Marmeladen und Apfelmuse zur Erstverkostung an.
Ab 25. September gibt es die neuen HURKAS-Säfte bei Bäckerei KOLM in Mödling und Hinterbrühl.
 

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BIRGIT BRAUNRATH & GEORG HURKA
2023 übernahmen Georg Hurka und Birgit Braunrath zwei Streuobstwiesen im Südburgenland, 2024 produzierten sie bereits zwölf verschiedene Bio-Säfte, von denen sie acht bei der „Landesprämierung Burgenland“ einreichten. Alle acht wurden ausgezeichnet, einer davon sogar mit Gold und drei mit Silber. Im Jahr darauf konnte HURKAS wunderbare Streuobstwiese die Jury erneut überzeugen, diesmal gab es bereits zwei Gold- und zwei Silbermedaillen.

Ihr Motto lautet: „Wir arbeiten mit der Natur zusammen. Für uns heißt das, nicht nur entnehmen, sondern auch belassen, damit der Kreislauf funktioniert und Regeneration stattfindet. Wir erhalten alte Apfelsorten und pflanzen neue, um dem Klimawandel möglichst spätblühende, trockenheitsresistente Bäume entgegenzusetzen. Unsere Streuobstwiesen sind alte Kulturflächen und wichtige Zuflucht für unzählige, auch bedrohte, Tierarten. Falter, Wildbienen, Heuschrecken, Vögel und Fledermäuse finden bei uns ein Zuhause.

Und wenn sie jemand fragt, wieso sie Bäume pflanzen, deren Früchte sie vielleicht gar nicht mehr ernten werden, sagen Birgit Braunrath und Georg Hurka: „Als wir hierherkamen, waren bereits wunderbare alte Bäume hier. Und die Menschen, die einige dieser Bäume gepflanzt haben, sind nicht mehr da. So soll es auch weitergehen. Wir denken nicht in Erntezeiträumen, sondern in Generationen, denn wir wollen unsere Böden und Wiesen urenkelfit machen.

Deutsch Kaltenbrunn, 22.9.2026
 
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Bilder (8)

Streuobstwiese
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Litzelsdorfer Parmäne (2)
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5 464 x 8 192 © Martina Berger
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Birgit Braunrath und Georg Hurka
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Birgit Braunrath und Georg Hurka
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Einladung
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